Research in Germany: Ergebnisse  der 2. Wettbewerbsrunde

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Ergebnisse  der 2. Wettbewerbsrunde

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Preisträger der zweiten Runde des von der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgeschriebenen Ideenwettbewerbs „Forscher-Alumni deutscher Universitäten“ sind die Freie Universität Berlin, die Universität zu Köln und die Technische Universität München. In Anerkennung ihres gelungenen Konzepts, das nur knapp hinter den drei Gewinnern landete, erhielt die Technische Universität Braunschweig eine zusätzliche Auszeichnung ohne finanzielle Förderung.

???aural:Bildanfang???Gruppenbild Preisträger 2012.???Großansicht des Bildes???Gruppenbild Preisträger 2012. © Humboldt-Stiftung / David Ausserhofer???aural:Bildende???

Aus 14 Bewerbungen wurden die Konzepte ausgewählt, die beispielhaft sind für eine besonders aktive und nachhaltige Zusammenarbeit der Hochschulen mit ihren Forscher-Alumni im Ausland. Forscher-Alumni sind internationale Wissenschaftler, die in der Vergangenheit Forschungsaufenthalte an deutschen Universitäten verbracht haben und nun ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Ausland fortsetzen. Wie bereits in der ersten Wettbewerbsrunde erhielten die Preisträger jeweils bis zu 130.000 Euro zur Umsetzung ihrer Konzepte. Zur Preisverleihung am 17. Januar 2013 in Berlin wurde erneut eine Publikation mit den besten Ideen aus allen Anträgen vorgelegt.

Die Preisträgerkonzepte im Einzelnen:

Freie Universität (FU) Berlin

???aural:Bildanfang???Universitätsbibliothek FU Berlin© David Ausserhofer/Freie Universität Berlin???aural:Bildende???

Die Freie Universität (FU) Berlin bettet ihre Forscher-Alumni-Arbeit in ihr bereits bestehendes Zukunftskonzept „Internationale Netzwerkuniversität“ ein, das auf die Gewinnung von exzellentem Nachwuchs zielt. So sind Gastaufenthalte für ausländische und deutsche Nachwuchswissenschaftler an der FU und an den Heimatinstitutionen der Ehemaligen geplant. Daneben soll es in den sogenannten Focus Areas der FU fachspezifische Workshops für Forscher-Alumni sowie weitere Beratungs- und Vernetzungsangebote geben.

Universität zu Köln

???aural:Bildanfang???University of Cologne© Norbert Jährling/Universität zu Köln???aural:Bildende???

Bei sämtlichen Maßnahmen der Universität zu Köln steht die persönliche Vernetzung der Wissenschaftler im Vordergrund. Gemeinsam mit Kollegen aus Köln können Forscher-Alumni Wiedereinladungs- und Konferenzstipendien beantragen. Außerdem sollen renommierte Wissenschaftler, die seit mehreren Jahren enge wissenschaftliche Kooperationen mit der Uni pflegen, die Möglichkeit bekommen, als Gastwissenschaftler in Köln zu lehren und zu forschen.

Technische Universität München (TUM)

???aural:Bildanfang???TUM© Andreas Heddergott/TU München???aural:Bildende???

Das Konzept der Technischen Universität München (TUM) sieht vor, die Talentsuche im Ausland zu intensivieren. Unter der Bezeichnung „Talent Screening“ wird in regelmäßigen Abständen eine Übersicht über die Karriereverläufe junger Forscher-Alumni erstellt, um vielversprechende Talente im Blick zu behalten. Zur Anbindung dieser Talente an die TUM gibt es verschiedene Informations- und Vernetzungsangebote. Ausgewählte Forscher-Alumni werden zudem als „Ambassadors“ oder „Partners of Preference“ ausgezeichnet.      

Technische Universität (TU) Braunschweig

???aural:Bildanfang???TUBS© Technische Universität Braunschweig???aural:Bildende???

Die Technische Universität (TU) Braunschweig strebt durch die stärkere Einbindung von Forscher-Alumni nicht nur den Ausbau internationaler Kooperationen an, sondern erhofft sich auch Impulse für eine Internationalisierung von Forschung und Lehre in der Region. Die Angebote umfassen unter anderem Weiterbildungsmöglichkeiten, Symposien und Sommerakademien. Einmal jährlich soll ein „Distinguished Resarch Alumni Award“ an Forscher-Alumni verliehen werden, die sich als Multiplikatoren besonders aktiv für die TU Braunschweig engagiert haben.

Der Wettbewerb ist Teil des Verbundprojekts "Internationales Forschungsmarketing“, das die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinschaftlich durchführen. Ziel des Projekts ist es, für den Forschungsstandort Deutschland im In- und Ausland zu werben und sein Profil im globalen Wissenschaftsmarkt zu schärfen. Alle im Rahmen des Projekts stattfindenden Maßnahmen sind Bestandteil der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Initiative „Werbung für den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland“ unter der Marke „Research in Germany“.



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